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Meilensteine

Neue Höfe an der Friedrichstraße

Ein Jahr nach dem Baubeginn feierten gestern Investoren und Gäste, unter ihnen der Schweizer Botschafter Werner Baumann und seine Frau Susanna, Richtfest für das „Quartier 110“. 75 Millionen Euro investieren die Bauherren, der Finanzdienstleister „Zurich Financial Services“, in das denkmalgeschützte Quartier an der Friedrichstraße zwischen Mohren- und Taubenstraße.

Nach Plänen der Schweizer Architekten Diener & Diener (die bereits die Schweizer Botschaft in Tiergarten erweiterten und umbauten) wurden in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde wesentliche Gebäudeteile erhalten. Das Ensemble wurde entkernt und rekonstruiert.

Zusätzlich wird eine dreigeschossige Tiefgarage mit 186 Stellplätzen gebaut und die fünf Innenhöfe, zurzeit noch nackte Betonwüsten, werden neu gestaltet. Auf dem 7885 Quadratmeter großen Grundstück sollen bis zum ersten Quartal kommenden Jahres 2500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche, 24 500 Quadratmeter Büros sowie 61 Stadtwohnungen entstehen. Über die Friedrichstraße gelangt man ebenerdig in die ersten drei Höfe.

Aus dem Jahr 1937 stammt der Gebäudeteil an der Mohrenstraße, damals als repräsentative Geschäftsadresse der Allianz-Versicherung erbaut. An der Friedrichstraße entstand von 1934-37 das Haus Friedrichstadt. Im Krieg wurden die Gebäude stark beschädigt, erst 1955 nach Plänen des Architekten Kurt Rudolph Bieber wieder aufgebaut. Das Ensemble war dann repräsentative Adresse des DDR-Handels. (apu)

© Berliner Morgenpost, 05.09.2003

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